16. - 17. Juli 2011
Probenwochenende 2011
auf der Tannenburg

Am Morgen des 16. Juli 2011 hieß es für die Mitglieder des Fanfarenzugs Bärenfanger - Koffer und Instrumente ins Auto - und auf ins Probenwochenende 2011.
Auf der Tannenburg bei Bühlertann angekommen wurden die Zimmer bezogen und erst einmal eine Runde Tischtennis gespielt.
Bei einem ordentlichen Weisswurstfrühstück wurde vom musikalischen Leiter, Karl Neher, der Ablauf des Wochenendes geschildert und jedem ein ausgetüftelter Zeitplan ausgehändigt.
Bevor aber die eigentliche Probe losging, präsentierten wir den Burgherren Zipperer unseren, im Vorjahr einstudierten und nach dem alten Gemäuer benannten Tannenburg-Swing.
Nach einem kurzen Warmspielen übernahm "Drill Sergant" Georg das Zepter. Um unser Kurvenverhalten bei Umzügen zu verbessern wurden verschiedene Übungen angewandt, um jedem und jeder seinen bzw. ihren Platz und Weg in der Umzugsaufstellung zu zeigen.
Nach mehreren Runden um die Burg teilte man sich in Schlag- und Blechinstrumente auf, um sich den etwas in Vergessenheit geratenen Stücken - Ravensburger, - Müncher, - Auernhofener und - Alt Buchhorn zu widmen.
Anschließend gab es bei Kaffee und Kuchen wieder genügend Zeit für den dazugehördenden Tratsch und Klatsch.
Ab 15.30 Uhr stand "Rhythmus pur mit Eddy" im Manuskript. Da dieser Eddy aber kurzfristig verhindert war, und unser musikalisches Team rhythmisch auch einiges zu bieten hat, teilte man sich in Kleingruppen auf.
Auf dem ganzen Burgareal verteilt versuchten die Kleingruppen nun, sich den etwas ungewöhnlichen 5er Takt anzueignen. Diese Taktvariante gibt uns die Möglichkeit, nochmals eine andere Musikrichtung einzuschlagen.

Nach einer weiteren Gesamtprobe und einem wiederholten Tischtennisturnier ging man gemeinsam zur Grillhütte vor der Burg. Dort hatte unsere Cateringbeauftragte Michi Steckbauer schon für die richtige Glut gesorgt und Basti konnte sich gleich an den Schenk... ähhh Schwenkgrill machen.

Es fehlte mal wieder an nichts. Würstchen in verschiedenen Ausführungen, Salate aus allen möglichen Zutaten und dazu Wecken oder Stockbrot. Frei nach dem Motto "ohne Mampf kein Kampf" wurde ausgiebig geschlemmt.
Bevor der gesellige Abend starten konnte, gabe es noch verschiedene, den Zug betreffende Themen zu besprechen. Es wurde auch über das Motto der Rosenmontagstour 2012 abgestimmt und unter ca. 20 Vorschlägen das beste Motto ermittelt.

Dann wurde die momentane Ruhe genutzt, um Michaela Steckbauer dafür zu danken, dass sich sich, wie schon so oft, für unseren Zug aufopfert und uns durch ihre Hilfe den Rücken für intensive Proben freihält.
Michi, du bist die Beste !
(Jürgen natürlich auch)

Am Lagerfeuer lagen schon, von Pia vorbereitete, Liedertexte aus. Zur Gitarrenbegleitung von Pia und Karle wurde ausgiebig gesungen. Dabei sorgten leichte Textveränderungen und eigene Interpretationen für viel Gelächter.
Zu späterer Stunde wurde der Grill nochmals belegt. Es gab Würstchen, es gab Stockbrot, und Basti bastelte sich sein Würstchen im Teigmantel.
(Heißt Basti Basti, weil der Basti gerne bastelt ???)
Beim 7 Uhr-Läuten war die Nacht vorbei. Das Umland der Burg sah noch recht verschlafen aus, als sich in den Schlafgemächern schon langsam Leben einstellte.
Ab 8 Uhr wurde uns von der Famile Zipperer ein wahrlich üppiges Frühstück serviert, mit dem man gut in den Probentag starten konnte.
Das Wetter war uns an diesem Tag nicht so wohl gesonnen wie am Vortag. Dennoch war ein Proben im Schutz der Bäume möglich. Mit kleinen Pausen wurde ca. 3 Std. geprobt. Hierbei lag der Schwerpunkt beim "Carneval de Paris", der auch schon längere Zeit nicht mehr gespielt wurde.
Während die letzten Musikstücke noch gespielt wurden, war Michi mit ihren Gehilfen Liesbeth und Florian dabei, den Grill anzuheizen und alles fürs gemeinsame Mittagessen vorzubereiten.
Wieder stand das komplette Sortiment auf der Karte und auch der restliche Pizzateig wurde zu Stockbrot verarbeitet.
Nachdem Grillplatz, Burg und Burghof aufgeräumt waren, kannte das Wetter keine Gnade mehr. Der richtige Zeitpunkt, um die Heimreise anzutreten.

Für Daniela und Sinan war dies das erste Probenwochenende mit dem Fanfarenzug Bärenfanger. Sie haben sich innerhalb kurzer Zeit hervorragend in die Gruppe integriert und man hat das Gefühl sie würden schon Jahre dazugehören.
Dani und Sinan, herzlich willkommen im
Fanfarenzug Bärenfanger


Das Gelingen eines solchen Wochenendes hängt natürlich von der Organisation und Planung ab. Dafür stand unser musikalisches Team Wochen zuvor in den Startlöchern.
Sabine, Julia, Stefan, Karl, Georg und Bastian.
Danke im Namen des coolsten Fanfarenzugs der Ostalb.


Der Seebauer am Tegelberg,
der geht mit viel Geschick ans Werk.
Eine trockene Kehle ist ihm nicht Wurst,
er kümmert sich um Ihren Durst.

 
 
  geändert am 18.07.11 (mb)